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<pre>Auch der aktuell noch überschaubare Rückstand auf die Tabellenspitze vermag daran offenbar nicht zu rütteln. Dies wiederum legt den Schluss nahe, dass die Buchmacher bei ihrer doch recht eindeutigen Prognose andere Faktoren höher bewertet haben.  <p> Immerhin präsentieren sich die Fuggerstädter seit Wochen in miserabler Form, die am abgelaufenen Spieltag einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hat.  <p>  Mainz 05 hat sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach dem erlösenden Heimdreier gegen die Hertha gelang der Elf von Martin Schmidt vor Wochenfrist auch bei den Bayern ein überraschender Punktgewinn (2:2). Und der wurde hinterher frenetisch bejubelt. <p> Der Startrekord ist eingefahren, soll nun sogar ausgebaut werden. Wenige Tage, bevor der FCB sein Nachholmatch im DFB-Pokal bei Viktoria Köln bestreitet, geht es gegen den Angstgegner der letzten Jahre: Borussia Mönchengladbach. <p>  Das sah auch Trainer Sandro Schwarz so: „Wir haben ein Top-Spiel gemacht.“ Die Fans feierten ihre Mannschaft trotz der Niederlage mit Standing Ovations.  </pre>


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<pre>Lässt sich dieser – vor allem für Wettfreunde – aussagekräftigen Statistik doch entnehmen, dass die Borussen zuletzt nur noch im DFB-Pokal Erfolge gegen die Berliner erringen konnten.  <p> Nach zuvor schier endlosen 717 torlosen Minuten schritt die norddeutsche Offensive zuletzt gegen Dortmund, Hoffenheim und Werder jeweils gleich doppelt zur Tat — die hier erzielten sechs Treffer ließen die zwei Törchen aus den ersten neun Partien natürlich ziemlich alt aussehen.  <p>  Ein vernünftiger Plan, der im Nachhinein betrachtet jedoch nur teilweise erfolgreich war. Beim jüngsten 1:1 gegen Werder lieferten die Wölfe nämlich nur in der ersten Spielhälfte eine starke Leistung ab. <p> Die ersten beiden Auftritte des neuen Jahres machten schließlich einmal mehr deutlich, dass den Bayern die Winterpause nicht allzu gut bekommt; nach der Testspiel-Niederlage beim zweitklassigen Karlsruher SC ließ auch der vorwöchige 2:1-Erfolg in Hamburg noch viele Wünsche offen. <p>  Die enorme Heimstärke der Münchner spricht jedoch freilich dafür, dass sich das Rückspiel nun wieder als eine sehr viel klarere Angelegenheit erweist — wenngleich es aktuell fraglos gestattet ist, dem deutschen Rekordmeister ausnahmsweise mit etwas Argwohn zu begegnen.  </pre> 


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<pre> Etwas zusätzliche Spannung lässt sich diesbezüglich noch mit dem Hinweis darauf schüren, dass der FC Köln bis vor kurzem als großer Münchner Angstgegner in Erscheinung trat: Zwischen 1998 und 2010 hat das Team in acht Gastspielen an der Isar lediglich eine Niederlage kassiert.  <p> Während Bayer Leverkusen nach einem verpatzen Saisonstart (Platz 17 nach Spieltag drei, Anm.) mühsam den Weg zurückgekämpft hat und seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen ist, befindet sich der BVB in einer schweren Krise. Dortmund ist seit sechs Bundesliga-Spielen sieglos.  <p>  Am vergangenen Wochenende feierte der BVB einen klaren 4:0-Erfolg beim VfB Stuttgart und führt weiterhin die Tabelle an — drei Punkte vor Gladbach bzw. Werder Bremen. <p>  Die jeweiligen Nullnummern frischten die Erinnerung daran auf, dass bereits das dem eigenen Anhang im Vorjahr Gebotene viel zu oft einen äußerst überschaubaren Unterhaltungsfaktor besaß. <p>  Nachdem die Partie in der Opel Arena einen ärgerlichen Anfang nahm, bogen die Münchner den Zwischenstand dieses Mal mühelos wieder gerade — nach der übernommenen Führung wurde der Dreier dann ohne erkennbare Mühe heruntergespielt.  </pre>


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<pre> Nichtsdestotrotz sieht Coach Markus Weinzierl in einigen Bereichen noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Beispielsweise im Umschaltverhalten von Angriff auf Verteidigung: „Es ist offensichtlich, dass wir viele Kontertore bekommen haben, da wollen wir uns verbessern.“  <p> Mehr war gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gäste nicht drinnen, auch wenn die Münchner wie gewohnt weitaus mehr Ballbesitz (73:27 Prozent) hatten. Auch bei den Torschüssen (16:5) hatte der FCB die Nase deutlich vorne.   <p> Der Spiegel beschrieb es wie folgt: „Die Gäste aus München wiederum begannen, als würden sie nahtlos an die maue Leistung in Athen anknüpfen wollen. Ungenaue Zuspiele, wenig Ideen, um die Defensive der Gäste zu knacken, noch weniger Präzision bei durchaus zahlreichen Abschlüssen.“ <p>  Dabei war Bayer 04 in der vergangenen Saison nicht gerade eine Heim-Macht. In der Heimtabelle lag die Werkself am Ende nur auf Rang 14 — nur fünf Mal konnte im eigenen Stadion ein Sieg bejubelt werden.  <p> Auch beim Verteidigen stellte sich der Gast als konsequent überfordert heraus: 22% gewonnene Zweikämpfe stellen einen neuen Negativwert seit dem Beginn der Erfassung der entsprechenden Daten dar.  </pre>


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<pre> Und: Noch nie hatte Dortmund in der Bundesliga-Geschichte nach 8 Spieltagen so viele Treffer erzielt. Das bisherige Maximum waren 25 in der Saison 1994/95.  <p> Nach dem torlosen Remis in Heidenheim braucht Bochum für den Klassenerhalt ein mittelgroßes Wunder. Selbst ein Sieg gegen Mainz bringt nichts, wenn der FCH parallel auch gewinnt. Mit 22 Punkten nach 32 Spieltagen absolviert der VfL seine schlechteste Saison im Oberhaus. Außerdem holte er in der Bundesliga im Schnitt gegen keinen anderen Klub so wenige Punkte wie gegen den kommenden Gegner.  <p>  Dass sich die Augsburger trotzdem noch über dem Strich befinden, ist einzig und alleine der noch schwächeren Konkurrenz im Tabellenkeller geschuldet. <p>  Immerhin ist die Behauptung nicht übertrieben, dass der Weg in die Champions League in der laufenden Spielzeit nahezu ausschließlich über den Signal-Iduna-Park führt — allein in der eigenen Arena wurden die Westfalen ihren Ansprüchen mit großer Verlässlichkeit gerecht.  <p> Während das sture und eigentlich nicht nachvollziehbare Festhalten an Bürki eines der größten Rätsel im BVB-Kosmos ist, blüht einer unter Stöger neu auf — Shinji Kagawa.  </pre>


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